Albwanderung am 17./18. September 2016

Die größte Schwierigkeit beim schon traditionellen Kaffee- und Kuchenessen am Beginn der Wanderung war es, Teller, Tasse und Schirm gleichzeitig zu halten und darüber hinaus noch zu versuchen, den Kuchen zu genießen.
Ohne Unterstützung beinahe ein Ding der Unmöglichkeit. Da der Regen bald nachließ ,konnten wir den Schirm einpacken und so folgten wir unbeschwert dem Weg am Ufer des Weissensees entlang. Die Route zur Saloberalm führte uns am Rastplatz des St. Magnus
vorbei, der dort der Legende nach bei der Christianisierung des Allgäus pausiert haben soll.
Der Blick über den unter uns liegenden See hinüber ins Allgäu war sehr schön, wohingegen die Beschilderung eine absolute Fehlleistung war. Erst ein mit Spraydosen an einem Baum angebrachter Namenszug verriet uns, daß wir richtig waren. Ein amerikanisches Pärchen, dass uns zweimal entgegen kam, hatte wohl auch seine Mühe ihr Ziel zu finden.
Ein handgeschriebener Zettel an der Tür der Alm wies uns darauf hin, daß sie kurzfristig geschlossen sei. Getränke könne man sich aus den Kästen nehmen und die Bezahlung durch ein Lichtschachtgitter in einen darunter aufgestellten Plastikeimer werfen. nur ein alter Kater wachte über das Anwesen und ließ sich gnädigerweise mit Trockenfleisch füttern.
Weiter ging es zum Alatsee der mit seinem türkisfarbenen Wasser einen herrlichen Anblick bot. Nach einer Umrundung des Gewässers belohnten wir uns mit einer Tasse Kaffee im Hotel am See,das glücklicherweise geöffnet hatte.
Der gemütliche Rückweg verlief direkt über dem Grenztunnel zwischen Deutschland und Österreich.Ohne Zwischenfälle erreichten wir den Parkplatz.
Wir verbrachten eine angenehme Nacht im Hotel Ammerwald. Der nächste Tag war dann kniefreundlich angelegt d.h. alles mit der Seilbahn anzusteuern, die dank der Gästekarte durchaus erschwinglich war.
Von der Hahnenkammstation wanderten wir zu einer liebevoll beblümten Alm,die bei dem nieselnebeligen Wetter mit angenehmer Wärme und leckerem Essen verwöhnte.
Da das Wetter sich zunehmend eintrübte,traten wir den Rückweg an,um am Ende noch einen sehr luftigen Höhepunkt zu setzen:die 400m lange Hängebrücke über die Fernpassstraße bei der Ruine Ehrenberg.
Die sogenannte highline 179 ist für 1000 Menschen ausgelegt,schaukelt aber auch schon ordentlich,wenn nur 5 Menschen sich auf ihr bewegen.
Nach diesem spannenden Abschluss ging es zufrieden Richtung Stuttgart.
Viele Grüße von eurem alpinen Wanderwart Andreas

Kalender 2017 Schneeschuhverein Stuttgart e.V.
Hier finden sich alle vereinsinternen Termine des Jahers 2017. Markiert sind auch die Wochen, an denen keine Vollbelegung möglich ist.
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